friederike

ich schreibe, also bin ich? nein. aber ich bin, also schreibe ich.
 
 

Schwitzen oder schreiben...

...das ist die Entscheidung, vor der ich seit einigen Wochen ständig stehe.

Ich entscheide mich für's Training. Und es hat Erfolg. Zusammen mit der Ernährungsumstellung. Naja, die erlebt immer mehr Zehn-Minuten-Sonntage.

Ein bißchen jammern darf ich doch, oder?

Auch dass wir fast alle im Moment stagnieren. Gewichtstechnisch. Darüber haben wir heute eine echte gruppentherapeutische Sitzung gemacht - statt Gyminastick. Jaja... der Körper wird schlanker und uns allen sind die Zahlen auf der Waage nicht so wichtig.

Geschenkt.

Wir, die wir auch nach 7 Wochen noch dabei sind, wir sind Perfektionistinnen und Perfektionisten. Wir wollen jedes Mal Erfolg messbar machen - mit allen Hilfsmitteln.

In den letzten 3-4 Wochen habe ich 1,4% Körperfett abgebaut. Keine Ahnung, ob das viel ist oder wenig (es ist insgesamt natürlich immer noch zuviel, das könnte ich sofort beantworten). Ich habe meine gestemmten und gedrückten, gezogenen und gepressten Gewichte sukzessive erhöht und kann schon deutlich mehr Sit-Ups als am Anfang. Okay... das war auch nicht sonderlich schwer, denn es waren sehr wenige :D

Nun kommt die schwerste aller möglichen Prüfungen: Ostern. Braten, Kartoffeln, Kaffee & Kuchen... vielleicht sogar tonnenweise Schokoladeneier, die natürlich vorher niemand kaufen wollte und die irgendwie trotzdem ihren Weg aus den Supermarktregalen in die kleinen Schüsselchen auf dem Wohnzimmertisch finden. So ist das Leben "in Familie" eben.

Heute bin ich immerhin interviewt worden, mein Portrait erscheint kommenden Mittwoch in der neuen braunschweiger. Online gibt es immer das PDF zum Download. Wir sind immer mittwochs dran auf Seite 2, manchmal mit Teaser auf Seite 1. Falls jemand rückwärts recherchieren will.

Was übrigens seit einer Woche ständig thematisiert wird: Was passiert mit uns danach? In 3 Wochen wird alles vorbei sein und einige wollen zahlende Kunden werden, andere werden woanders zahlende Kunden und ich...?

Ich bin für Vorschläge offen. Alles außer "alleine weitermachen" ist denkbar. Ich habe festgestellt, wie wichtig für mich der Gruppenzwang ist. Vielleicht würden kompetitive Elemente einiges davon kompensieren können (also sprich: eine Wettkampfsportart). Oder vielleicht nehme ich einen zweiten Anlauf, um Fußballschiedsrichterin zu werden. Für eine internationale Karriere wäre der Einstieg zwar viel zu spät - aber das wäre ja nur die konsequente Fortführung meiner partiellen Fußballerinnenkarriere. Da war ich ja auch zu alt, als ich meinen Sinn für Hochleistung und Disziplin entwickelte. Diesen Sinn habe ich ja dann auch bald ad acta gelegt...

Wie gesagt, ich darf jammern, oder?

Falls jemand kluge Ratschläge hat, um meinen frisch geholten Schwung in weitere sportliche und motivierte Betätigung münden zu lassen... ich bin offen für neue Ideen.

8.4.09 23:55

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